Die Badische Landesbühne

Die Badische Landesbühne
Die Vermessung der WeltDer IllegaleHimmel und HändeRäuber Hotzenplotz und die Mondraketenichts, was uns passiertSonnenstrahl im KopfsalatWhat on Earth ?!Welt am DrahtMercedes

Rezensionen

Pierre Barillet/Jean-Pierre Grédy

Das Schmuckstück

Carsten Ramm inszenierte das nostalgische Frauenpower-Stück für die Badische Landesbühne Bruchsal, die im Rahmen des Theaterprogramms des städtischen Kulturamts in der Stadthalle K3N einen Abstecher machte, mit Livemusik und französischen Chansons.


Der neue Wind wird auch im von den Siebzigerjahren inspirierten Bühnenbild (Ines Unser) optisch sichtbar. Das ist sehr hübsch. Vor der Wende sind alle Schirme rabenschwarz, danach fröhlich bunt.

Nürtinger Zeitung/Petra Bail


Die Fröhlichkeit und Leichtigkeit hat Einzug gehalten. Dazu trägt in der Inszenierung von Carsten Ramm auch die Live-Band im Hintergrund bei, die die musikalischen Einlagen begleitet.


Der Zuschauer wünscht sich, dass mehr solche tatkräftigen, für Gerechtigkeit und Menschlichkeit kämpfende Frauen in eine Politik gehen, die sonst so gerne vom Kapital und egoistischen Eigeninteressen regiert wird. So bliebt das Stück trotz des vermittelten Charmes der 70er Jahre doch hoch aktuell.

Fränkische Nachrichten/Nadine Schmid


Die Darsteller verkörpern die Charaktere auf nahezu perfekte Weise: René Laier den starrsinnigen, selbstherrlichen Robert, Evelyn Nagel die nicht nur in Bezug auf ihre Kleider wandlungsfähige Suzanne und Stefan Holm den charmanten und politisch prinzipientreuen Babin. In die gelungene Inszenierung passt auch die variable Kulissengestaltung. 


Für den Abwechslungsreichtum der Inszenierung sorgten auch eine Drei-Mann-Band sowie Gesangseinlagen der Darsteller.

Fränkische Nachrichten/Martin Bernhard


Mehrere Chansons, die wie Arien in einer Oper in die Spielhandlung eingestreut waren, boten extravagante Soli für alle Darsteller, begleitet von einer dreiköpfigen Band mit Oliver Taupp (Piano), Lömsch Lehmann (Klarinette) und Mario Fadani (Kontrabass und Gitarre), der auch eine kleine Sprechrolle hatte.

Rhein-Neckar-Zeitung/Pia Geimer


Mit der turbulenten Komödie „Das Schmuckstück“ von Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy brannte die Badische Landesbühne in der Stadthalle ein Feuerwerk an Wortgefechten ab.


Was die sorgfältig einstudierte Aufführung der Landesbühne besonders auszeichnet, ist die geschickte Auswahl von französischen Chansons der 60er bis 80er Jahre. Deren eher nachdenklichen bis mutigen Inhalte werden von allen Schauspielern als Solisten mit viel Inbrunst nachempfunden.

Fränkische Nachrichten/Felix Röttger


Oh lalalalala – diese Boulevardkomödie aus den Siebzigern, welche sich auf der Theaterbühne in „Fronkreisch“ abspielt, hat von ihrer Aktualität nichts verloren.


Noch immer kämpfen Frauen, besonders im Arbeitsleben dafür, gleichwertig mit den Männern auf eine Stufe gestellt zu werden. Sie agieren anders, aber dennoch nicht weniger erfolgreich oder sogar besser. Zumindest beweist dies Suzanne (großartig Evelyn Nagel als Grande Dame).


Jeder Akteur besticht auch gesanglich durch französische Chansons, sei es bei „Aux Champs-Elysées“, „Ne me quitte pas“, „Comment te dire adieu” oder der Crazy-Song „Les Cornichons”.

Der Kurier/Sonja Zeh


René Laier spielt diesen unflätigen, immerfort gegen alles und jeden polternden Widerling. Und er lebt die Rolle des Robert Pujol nach Lust und Laune aus. Madame Suzanne (Evelyn Nagel) ist seine Gegenspielerin, die auch nach 30 Ehejahren nicht die Nase voll hat.


Im Hintergrund hat Bühnenbildnerin Ines Unser eine Band mit Mario Fadani an Kontrabass und Gitarre, Oliver Taupp am Piano und Lömsch Lehmann an Tenorsaxofon und Klarinette platziert. Ihr Instrumentarium begleitet die von den Darstellern gesungenen Chansons, die dem Stück auch einen Hauch von Musical verleihen.

Schwäbische Zeitung/Babette Caesar


Inhaltlich gelingt es dem Regisseur, die ungebrochene Aktualität des Themas Gleichstellung der Geschlechter zu veranschaulichen, die Handlung des Stücks aber in ihrer Zeit und ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen zu belassen.

BNN/Sibylle Orgeldinger



« Zurück

Konzeption&Gestaltung: Artbox - Agentur f. Kommunikation und Design
Umsetzung: egghead Medien GmbH