Die Badische Landesbühne

Die Badische Landesbühne
Da sind wir wieder - Spielzeit 2021.2022Professor UnratKabale und LiebeKunst

Rezensionen

William Shakespeare

Die listigen Weiber von Windsor

In dieser Inszenierung wird intrigiert, in temporeichen Verwechslungs- und Versteckspielen die Bühne erobert. Die Choreographie mit Tänzen und mitunter moderner Schlagermusik verlieh der Darbietung Leichtigkeit.


Die Badische Landesbühne wäre nicht sie selbst, würde sie nicht auch ohne großen Bühnenbildaufwand Wirkung erzielen. Das Werben um die Gunst der Frauen vollzieht sich im Rahmen weniger Requisiten. Die Inszenierung ist auch ein Spiel mit dramaturgischen Freiheiten.

Schwarzwälder Bote/Gerhard Keck


Die Bruchsaler Theater-Reisenden liefern ein Boulevardstück ab, das bunt, temporeich und musikalisch daherkommt. Es gibt chorisches Sprechen und choreografierte Szenenbilder, die den ganzen Spaß fürs Publikum noch schöner machen – und die Herausforderung für das Ensemble noch größer. Stefan Holm, Nadine Pape, Fabian Jung, Sina Weiß und Evelyn Nagel bewältigen das alles mit Bravour.

Badische Zeitung/Juliana Eiland-Jung


Der gestelzte Geck Sir John Falstaff und die knitzen Damen mit dem falschen Lächeln sorgten auf dem Vorplatz der Stadthalle für eineinhalb Stunden Vergessen und Freude. 


Manchmal reichte es nur für einen halben Mantel oder einen Hut auf der Hand, um schnell zwischen den dargestellten Personen zu wechseln. Da wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Genau solche Sparideen verhalfen der Inszenierung von Carsten Ramm zu noch mehr Pfiff. 


Am Schluss machte sich Falstaff endgültig zum Deppen, Frank Ford war von seiner Eifersucht kuriert, Anne mit ihrem Schatz verheiratet – und das Gengenbacher Publikum begeistert.

Offenburger Tageblatt/Bettina Kühne


An der BLB lautet der Titel der Komödie „Die listigen Weiber von Windsor“. Aus „lustig“ wird „listig“, und das bezieht sich nicht nur auf die starken, klugen, eigenwilligen Frauen, gegen die der Mann von gestern keine Chance hat, sondern auch auf die Kunst, mit einem kleinen Ensemble geschicktes und gewitztes Theater zu machen.


Rasch gewechselte Kostüme und Requisiten, schnell veränderte Haltungen und Bewegungen, dazu prägnante Akzente, Dialekte und Sprachfehler, machen die Figuren unverwechselbar, und sind sie erst eingeführt, genügen auch Andeutungen, wie ein hochgehaltener Hut, unter dem kein Mensch steckt, oder ein vorgehaltener Lederschurz.


Das Publikum honorierte die Premiere am Exil Theater Bruchsal mit stehenden Ovationen.

Badische Neueste Nachrichten/Sibylle Orgeldinger


Gespannt folgt das Publikum kurz darauf dem Intrigenspiel auf der Bühne, den schnellen Kostüm- und Rollenwechseln, den Blamagen des fetten Ritters Falstaff, den Einfällen von Frau Ford und Frau Page, den Wort- und Satzverwirrungen von Frau Quickly. Schnell löst sich die Spannung in Lachen auf, und am Ende gibt es großen Beifall. Endlich wieder Theater.

Bruchsaler Rundschau/Sibylle Orgeldinger



« Zurück

Konzeption&Gestaltung: Artbox - Agentur f. Kommunikation und Design
Umsetzung: egghead Medien GmbH