Die Badische Landesbühne

Die Badische Landesbühne
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Rezensionen

Graham Greene

Unser Mann in Havanna

Und wie gespielt wird! Fünf Schauspielende teilen sich etwa 30 Rollen. Allein René Laier verkörpert eine einzige Figur, den Wormold, der „Unser Mann in Havanna“ ist. Aber auch er hat stehts wandlungsfähig, anpassungs- und erfindungsbereit zu sein, eine Rolle, die Laier in gewohnter Manier perfekt spielt. Tobias Strobel füllt wie Martin Behlert und Nadine Pape hingegen sehr viele Rollen aus, die überaus abwechslungsreich gestaltet werden. Dabei wird auch wieder mit dem Spiel gespielt, was das Publikum denn auch zum Lachen reizt.

Hohenloher Tagblatt/Hans-Peter König


Der Inszenierung von Carsten Ramm gelingt es, mit den drei weiteren Schauspielern Tobias Strobel, Martin Behlert und Nadine Pape dank treffender Mimik und Gestik und der Kostüme von Kerstin Oelker eine unglaubliche Geschichte mit einer Vielzahl unterschiedlichster Charaktere unterhaltsam auf die Bühne zu bringen. Ein farbenfrohes Bühnenbild von Tilo Schwarz und karibische Gitarrenklänge von Hennes Holz tun ihr Übriges, um die spannungsgeladene Atmosphäre in Kubas Hauptstadt Havanna kurz vor Castros Revolution nachempfinden zu können.


Für diese gelungene Aufführung eines Theaterstücks mit einer fast unentwirrbaren Mischung aus Übertreibung, Täuschung, Erfindung und Lüge gab es für den Gitarristen und das vielseitige Schauspielquartett kräftigen Beifall.

Fränkische Nachrichten/Felix Röttger


Britischer Humor bei der Badischen Landesbühne – kann das funktionieren? Zweifellos. Das bewies die vor subtilem Charme nur so strotzende Parodie „Unser Mann in Havanna“ nach Graham Greene – ein humoristischer Volltreffer in bester Tradition einer schwarzen Agentenkomödie. Fluchtpunkt des Geschehens ist Havanna, wo der Exil-Brite James Wormold (René Laier überzeugte einmal mehr) zusammen mit seinem etwas debilen Assistenten Lopez (Martin Behlert mit herrlich überzeichnetem Franko-Latino-Akzent) Staubsauger verkauft und die Träume seiner pubertierenden Tochter Milly (Nadine Pape in Bestform) zu erfüllen versucht.

Rhein-Neckar-Zeitung/Adrian Brosch


Ein Stück mit 30 Rollen und das bei nur vier Schauspielern? Kann das gut gehen? Ja, es kann und das auf äußerst unterhaltsame Weise, wie die Badische Landesbühne bewies.


So interessant und lustig schon die Hauptstory ist, so lebt das Stück in der Inszenierung von Carsten Ramm doch vor allem durch die vielen Gags, Sidekicks und Nebenfiguren sowie die Liebe zum Detail. Da ist zunächst das Bühnenbild von Tilo Schwarz zu nennen. Denn nicht nur die Figuren sind zahlreich, sondern auch die Szenerien.


Am Ende blieb ein kurzweiliger Abend, den die Zuschauer trotz Maskenpflicht auch am Platz genießen konnten und mit langanhaltendem Applaus belohnten.

Fränkische Nachrichten/Nadine Schmid


Die schrägen Dialoge sind es, mit denen ‚Unser Mann in Havanna‘, der Roman von Graham Greene in einer Dramenfassung von Clive Francis, das Publikum beglückt. An der Badischen Landesbühne, wo die Agententhrillerparodie in einer Inszenierung von Carsten Ramm Premiere hatte, sind es zusätzlich die kleinen Kniffe, die dem etwas angestaubten Stoff neuen Glanz verleihen.


Die von Kerstin Oelker gestalteten 50er-Jahre-Kostüme und das von Tilo Schwarz in leuchtenden karibischen Farben gestaltete Bühnenbild schaffen einen komischen Kontrast zu der haarsträubenden Handlung, die nicht ohne Waffen, Gift und Tod auskommt.

Badische Neueste Nachrichten/Sibylle Orgeldinger



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